Review: Ghostbusters

gbpsKompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Auch wenn viele Spieler bei dem Wort Lizenzspiel lieber schreiend davon laufen, könnt ihr euch bei „Ghostbusters“ direkt wieder hinter der Couch hervortrauen. Ohne Lizenz wäre „Ghostbusters“ zwar immer noch ein spaßiges Spiel, aber durch die Thematik der Geisterjäger und das Mitwirken von Dan Akryod und Harold Ramis kann man das Spiel als Ghostbusters-Fan trotz der spierischen Schwächen eigentlich nur lieben. Wer bisher noch keinen Kontakt zu den Geisterjägern hatte, wird wohl nur schwer nachvollziehen können, was das Besondere an diesem Spiel ist. Alle anderen werden mit dem Spiel schlichtweg Spaß haben.

4stars oder 81%

Review: Indiana Jones und der Stab der Könige

090430_wiiKompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

„Indiana Jones und der Stab der Könige“ leidet unter einer typischen Krankheit von Wii-Spielen: Dem übermäßigen Einsatz der Wiimote. Zwar ist es theoretisch eine gute Idee, wenn man versucht mit seinen Bewegungen Indys Peitschenschwingen nachzumachen, aber das ständige Schwingen und Schütteln bei jeder Gelegenheit geht schon nach sehr kurzer Zeit stark auf die Nerven, da die Steuerung sehr ungenau ist und viele Bewegungen dann doch nur wenig mit dem Spielgeschehen zu tun haben. Eine Option den Classic Controller zu benutzen hätte hier bestimmt geholfen. Auch die Spiellänge mit höchstens 2-3 Stunden ist ein Witz und ist für ein Vollpreisspiel eindeutig zu kurz. Lustigerweise bietet das alte Indiana Jones Grafikadventure deutlich mehr Spielzeit und deutlich mehr Spaß, obwohl es doch eigentlich nur als Bonus dazugepackt wurde.

Selbst Indiana Jones Fans sollten eher die Finger von dem Spiel lassen, denn bis auf den Hauptcharakter und das Setting hat das Spiel leider nur wenig von dem zu bieten, was die Vorlage so beliebt gemacht hat.

2stars oder 62%

FF4:TAY – Rydia’s Tale

rydias_tale_sell_screenRydias Abenteuer verschlägt die Arme zuerst zu ihrem anderen Zuhause bei den ganzen Eidolons. Nachdem diese aber alle versteinert und ihnen die Energie ausgesaugt wurden, macht sich Rydia mit Luca, der Tochter des Zwergenkönigs auf den Weg den Kristall in der Unterwelt zu beschützen. Zum Einen ist Rydia zwar mein Lieblingscharakter in Final Fanatsy IV, aber leider muss man sich mit ihr durch den ekligsten Dungeon überhaupt prügeln mit einer Party, die nichts drauf hat. Und selbst wenn man das geschafft hat, muss man sich durch einen weiteren Dungeon schlagen, der auch nicht besonders einfach ist, da man nur zwei Charaktere hat.

Ansonsten ist dieses Kapitel aber sehr gut und es gibt sogar ein verstecktes zweites Ende, falls man alle Teile für die beiden Puppen zusammensammelt und den Endgegner ein weiteres Mal besiegt.

Review: Wallace & Gromit #1 – Fright of the Bumblebees

cboxwallaceandgromitfotbKompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Man merkt sehr deutlich, dass viele begabte Entwickler von Lucasarts jetzt bei Telltale Games arbeiten, denn bei „Wallace & Gromit“ kommt richtiges Grafikadventure-Feeling auf, das stark an die alten Klassiker von Lucasarts erinnert. Besonders mit einem passiven Mitspieler auf der Couch macht es großen Spaß die verschiedenen Rätsel entlang der niedlichen Story zu lösen.

Zwar ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig und das Spiel ein wenig zu linear konstruiert, dafür entschädigen die niedliche Knetmassengrafik und die gut ausgearbeiteten Rätsel, welche mindestens 2-3 Stunden Rätselspaß bieten. Insbesondere Fans des Originals und Adventurefreunde können bedenkenlos zugreifen, aber auch alle anderen sollten sich zumindest einmal die Demo zum Spiel anschauen.

4stars oder 78%

Review: Sacred 2

packshotKompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Ich habe selber vor Jahren tagelang bei „Diablo 2“ Monster vernichtet und immer neue Ausrüstung gesammelt und hatte eigentlich gedacht, dass „Sacred 2: Fallen Angel“ mir auch Spaß machen würde. Leider ist „Sacred 2“ aber bei weitem nicht so befriedigend, was besonders an dem vermurksten Ausrüstungsbildschirm liegt auf dem man nur mit sehr viel Mühe erkennen kann, was man für interessante neue Ausrüstung gefunden hat. Auch das Besiegen der Gegner läuft eher gelangweilt ab und bietet durch die ungenaue Auswahl der Gegner wenig Interaktionsmöglichkeiten.

„Diablo“-Fans, die ungeduldig auf „Diablo 3“ warten, können sich vielleicht mit „Sacred 2: Fallen Angel“ ein wenig die Wartezeit totschlagen, aber alle anderen sollten sich lieber von diesem Spiel fernhalten. Wer aber dennoch Spaß am stupiden Monsterschlachten und Gegenständesammeln hat, sollte sich lieber die PC-Version anschauen, denn diese steuert sich mit Maus und Tastatur um einiges besser als die schlecht an den Controller angepasste Konsolenversionen.

2stars oder 63%

Final Fantasy IV: The After Years

ff4ta-logoNun sind schon fast 20 Jahre vergangen, seitdem Super Famicom Spieler mit dem Paladin Cecil und seiner White Mage Freundin Rosa auf RPG-Reise gehen konnten, aber nun kommt die ofizielle Fortsetzung als Umsetzung eines Handyspiels per Wiiware auch auf die heimische Konsole.

In der Spielwelt sind auch fast 20 Jahre vergangen und man übernimmt die Rolle von Ceodore, dem Sohn von Cecil und Rosa. Dieser muss sich erst einmal behaupten und eine Prüfung überstehen, bevor er teil der Red Wings werden kann. Das Hauptspiel besteht aus drei Episoden und dabei springt die Erzählung häufiger zwischen verschiedenen altbekannten und teilweise auch neuen Charakteren hin und her. Leider hört das ganze dann mit einem Cliffhanger mittendrin auf und man muss weitere DLC-Pakete kaufen um den Rest der Geschichte zu erfahren. Insgesamt soll das Ganze dann 3700 Nintendo Punkte bzw. €37 kosten, was eindeutig zu viel ist.

Grafisch wurden zwar alte Hintergründe und Monstersprites verwendet, dafür wurden aber alle anderen Sprites neugezeichnet. Qualitativ bleiben die einzelnen Sprites aber dennoch unter Final Fantasy VI-Niveau und passen außerdem durch ihre Größe nur noch bedingt in die Landschaft. Besonders lächerlich sehen Türen aus, die nur noch halb so groß sind wie die Charaktersprites.

Aber auch wenn die Story schnell vorbei, der Preis fast ein Betrug und die Sprites nur wenig in das Gesamtpaket passen, macht es einfach Freude wieder mit den alten Freunden durch die bekannten Gegenden zu ziehen und aufzuleveln. Auch die eher miserable englische Übersetzung passt perfekt zum Gesamtbild, da auch damals die Übersetzung eher schlecht war und hier eine gute Übersetzung eher störend wirken würde.

Final Fantasy IV: The After Years is nur etwas für Hardcore Final Fantasy IV-Fans und alle anderen sollten lieber einen riesigen Bogen um dieses Spiel machen. Ich bin aber glücklich damit und trainiere mich hoch bis zum maximalen Level in den einzelnen Episoden.

4stars

Review: Gel: Set & Match (360)

1030336-cboxgelKompletter Test auf gamers.de

FAZIT:

„Gel: Set & Match“ ist erstaunlich gut geworden. Eigentlich hatte ich mir nur die Demo heruntergeladen und hatte wenig Erwartungen an das Spiel, aber schon nach kurzem Anspielen der Demo stand für mich fest, dass dies genau die Art von Puzzlespiel ist, die ich gerne spielen mag.

Durch die Vielzahl an Modi und besonders durch den ausgearbeiteten Coop-Modus kann „Gel: Set & Match“ mit Vollpreispuzzlespielen für mobile Plattformen wie den Nintendo DS mühelos mithalten und ist mit 800 Microsoftpoints fast ein Schnäppchen. Puzzlespielfreunde können also bedenkenlos zugreifen.

4stars oder 83%

Review: inFAMOUS

Kompletter Test auf gamers.de

FAZIT:

Bei meinem ersten Durchspielen wollte ich das Spiel mit gutem Karma bewältigen und machte allerhand Anstrengungen, nett zu meinen Mitmenschen zu sein. Daher war ich umso geschockter als ich aus Versehen zwei arme Passanten durch Stromentladungen in einer Pfütze tötete. Genau wie Cole hatte ich hier noch nicht begriffen, wie man seine eigenen Kräfte unter Kontrolle hält. „inFAMOUS“ ist voll von solchen Momenten, die zwar eigentlich ganz schlichte Ereignisse sind, aber mich als Spieler direkt ansprechen.

Egal ob man sich als strahlenden Helden feiern und fotografieren lässt oder mit seinen Blitzen Tod und Verderben austeilt, fühlt man sich bei „inFAMOUS“ durch seine Superkräfte unglaublich mächtig und nur dadurch funktionieren die zahlreichen Karma-Momente. Denn genauso wie bei Charakteren in einem Superheldencomic, gibt es hier häufig keine perfekte Lösung und egal wie man sich entscheidet, man muss mit den Konsequenzen leben.

„inFAMOUS“ ist ein unglaublich gutes Spiel. Zwar gibt es kleinere technische Schwächen, aber über die kann man durch die gute Story, die perfekte Atmosphäre und das spannende Gameplay gut hinwegsehen. Dieses Spiel sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

91% oder 5stars

Kurz-Review: Terminator Salvation

Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!
Du-dum, dum du-dum!

Das geht dann 4 Stunden so mit dem ständigen Einspielen der Erkennungsmelodie. Und dann ist es auch schon vorbei und ich hatte eine Platinum Trophy mit diesem eher schlechten Spiel.

2stars