First Look: Air (TV)

„Air“ ist das zweite von Key entwickelte Visual Novel und ist im Jahr 2000 für japanische Computer erschienen. Ähnlich wie das Erstlingswerk „Kanon“ enthält „Air“ zwar einige Sex-Szenen, aber der Schwerpunkt liegt eher auf derStory, die erzählt wird. Für viele Spieler war die Geschichte sogar so mitreißend, dass sie beim Spielen weinen mussten. Daher wird dieses Untergenre auch Weinspiele (泣きゲー) genannt. Zwar waren „Air“ und „Kanon“ nicht die ersten, aber dafür die ersten richtig erfolgreichen Titel nach diesem Art.

Durch den Bekanntheitsgrad des Spiels, von dem auch jugendfreie Versionen für PC, PlayStation und Dreamcast veröffentlicht wurden, war es nur eine Frage der Zeit bis es zu einer Animesetzung kam. 2005 war es dann soweit und die „Air“ TV-Serie wurde von den Fans heiß erwartet. Das Studio Kyoto Animation, das heute durch „Suzumiya Haruhi“ und „K-On!“ zu den bekanntesten Animationsstudios zählt, konnte sich hier zum zweiten Mal als Hauptakteur an einer TV-Serie versuchen.

5 Jahre später schaffe ich es endlich selber die Serie anzuschauen.

Die erste atemberaubende Szene mit Misuzu

Yukito reist als wandernder Puppenspiel durch die Welt, da er auf der Suche nach einem Mädchen ist, das hoch oben im Himmel sein soll. Das sagt zumindest eine Legende seiner Familie. In einer kleinen Stadt trifft er dann auf drei Mädchen, die anscheinend im Mittelpunkt der Story stehen.

Misuzu freundet sich sofort mit Yukito an und schließlich kann er sogar bei ihr und ihrer Mutter im Haus vorläufig wohnen. Misuzu ist sehr kindisch. Auch hat sie seit ihrer Kindheit komische Träume davon, dass sie eigentlich jemand anderes ist. Yukito vermutet, dass sie eventuell sogar das Mädchen aus ihren Träumen eventuell das Mädchen ist, was er schon so lange sucht.

Eine seltsame Vision

Das zweite Mädchen Kano lebt zusammen mit ihrer großen Schwester und ist davon überzeugt, dass sie magische Kräfte besitzt. Doch erst wenn sie erwachsen wird, kann sie ihre Kräfte wirklich nutzen. Und vielleicht kann sie sich dann auch den Wunsch erfüllen, fliegen zu können. Am Ende der zweiten Folge gibt es zumindest schon eine seltsame Szene, wo Yukito und Misuzu wegen Kano eine seltsame Vision sehen. Was das zu bedeuten hat, wird wahrscheinlich aber erst später geklärt.

Die Dritte im Bunde ist Minagi, die aber bisher meistens zusammen mit dem kleinen Mädchen Michiru aufgetaucht ist. Bis auf ihre komische Art zu reden und ihr eher mütterliches Verhalten, gab es aber noch nicht allzu viele Informationen über sie.

Was wird wohl mit Minagi passieren?

„Air“ ist soweit eine ziemlich ruhige, langsam erzählte Serie. Dennoch ist von Anfang an klar, dass in dem Ort irgendetwas im Argen ist und die Geschichte eventuell nicht gut ausgehen wird.

Leider merkt man den Animationen deutlich an, dass sich in den letzten 5 Jahren viel getan hat. Damals galt „Air“ noch als hochqualitativ für eine Fernsehserie, aber heutzutage sehen einige der Animationen ein wenig billig aus. Außerdem gefallen mir die großen etwas leblosen Augen nicht besonders.

Die ersten paar Episoden hat mir „Air“ schon gut gefallen, aber dennoch muss ich erst abwarten, ob die Story auch bis zum Ende spannend bleibt.

K-On!! – Episode 03: ドラマー!

Jaka-Jan!

So langsam habe ich mich an das neue Opening und Ending gewöhnt. Zwar reicht beides noch nicht an die erste Staffel ran, aber das muss es ja auch nicht.

In der dritten Folge macht Ritsu sich Gedanken darüber, ob sie wirklich Drummerin sein möchte. Eigentlich wäre es doch schöner ein wenig mehr im Mittelpunkt zu stehen und nicht hinter dem Schlagzeug und den Schatten der anderen versteckt zu sein.

Deswegen werden alle anderen Instrumente einmal ausprobiert. Bis auf den Bass, den Mio nicht hergeben möchte. Schließlich ist es ihre Aufgabe mit den schönen tiefen Töne die ganze Band zu unterstützen. Letztlich findet Ritsu aber doch zum Schlagzeug zurück, den der Traum Drummerin zu werden war nun mal der Auslöser eine Band zu gründen.



Kaichou wa Maid-sama – Episode 03: 美咲は何色?天然色?

Tsundere-Maid!

Nice! In dieser Episode drehte es sich weniger um Misakis Männerhass und viel eher um Angelegenheiten im Maid-Cafe. Zum Einen soll es dort ein Imouto-Event geben, wo alle Maids gleichzeitig die kleinen Schwestern der Gäste spielen. Natürlich hat Misaki damit Probleme und versucht Informationen einzuholen, wie man sich am Besten als kleine Schwester zu benehmen hat.

Diese Folge war wieder viel besser als die zweite Folge. Vielleicht weil es nicht so viele Klischees gab und stattdessen eine unterhaltsamere Geschichte erzählt wurde. Nächste Folge scheint sich auch mehr aufs Maid-Cafe zu konzentrieren.

B gata H kei – Episode 04



Der erste Kuß

Während Weihnachten bei uns eine Familienfeier ist, ist Heiligabend in Japan wahrscheinlich der wichtigste Pärchentag, wo man auf ein Date geht. Das geht dann sogar so weit, dass man Frauen fragen kann, was sie Weihnachten machen und wenn sie jobben oder ähnliches kann man davon ausgehen, dass sie keinen Freund haben.

Natürlich kann Yamada sich diesen Tag auch nicht nehmen lassen und hofft darauf von Kosuda eingeladen zu werden. Nachdem er sich dazu durchgerungen hat, von seiner Schwester und Yamadas Freundin Tipps eingeholt hat, kann’s dann ja auch losgehen.

Soll ich oder soll ich nicht?

Yamada denkt natürlich die ganze Zeit nur daran, wie sie vielleicht mit ihm Sex haben konnte und da er ihr dann auch noch einen Ohrring schmeckt, greift sie das als Zeichen auf, dass er genauso wie der Ohrring das Loch im Ohr etwas in ein anderes Loch ihres Körpers stecken möchte. Deswegen geht es gleich weiter zu den Motels, wo zwar nicht reingehen, aber dennoch ihren ersten Kuss haben, der zwar etwas ungewollt war, aber Yamada möchte sich lieber nicht beschweren.

Die zweite Hälfte gehen sie dann in den Park, der nachts berühmt für die sich dort „liebenden“ Pärchen. Aber auch dort kommt es nicht zum ersten Mal, sondern nur zu ein wenig Busengrabschen.

Inuyasha Final Act – Endlich ist es vorbei

Wie alle anderen Rumiko Takahashi Serien ist auch die Welt von „Inuyasha“ fantastisch ausgearbeitet. Interessante Charaktere, die alle ihre Stärken und Schwächen haben, sorgen für viel Abwechslung. Leider hat Frau Takahashi aber überhaupt kein Talent dafür Geschichten ordentlich abzuschließen und deswegen streckte sich die normale Inuyasha Serie über 164 Folgen, obwohl eigentlich alles Wichtige in knapp 25 Folgen erzählt wurde und der Rest aus Monster of the Week und ähnlichem Füllerinhalten bestand.

Glücklicherweise macht dies das letzte Kapitel, was nach 5 Jahren Pause als Fernsehserie erschienen ist, etwas besser. Hier ist man sich nicht zu schade, regelmäßig Figuren sterben zu lassen, was in der normalen Serie undenkbar war.

Leider gehen einige Abschnitte dann aber etwas zu schnell. Zum Beispiel nachdem Kikyo, die immer als Inuyashas große Liebe dargestellt wurde, endlich gestorben ist und Inuyasha sich endgültig für sie entschieden hat, geht es wieder ziemlich schnell zurück zu Kagome, damit man am Ende ein fröhliches Happy End haben kann.

Insgesamt bin ich froh, dass es endlich vorbei ist. Zwar möchte ich nicht behaupten, dass mir die Serie keinen Spaß gemacht hat, aber dieses Ende hätte ich mir lieber vor 5 Jahren gewünscht.

Kiss x Sis – Episode 03: 魅惑のスイーツ!

Schoko-Banane!

Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit der letzten Folge schon das Limit erreicht war, was man im japanischen Fernsehen zeigen kann, aber die dritte Folge geht noch ein paar Schritte weiter.

Riko hat immer noch das Problem, dass ihre Schwester gut kochen kann und deswegen jede Nacht einen Mitternachtssnack für den Bruder vorbereitet. Neidisch denkt sie darüber nach, was sie vielleicht machen kann, bis sie auf eine Porno-DVD ihres Vaters stößt. Anstatt darüber überrascht zu sein, nimmt sie diesen eher als Vorlage sich sexuell an den kleinen Bruder ranzumachen.

Mit einem Schokoladen-Lippenstift durchbricht sie so das Kuss-Verbot, schließlich wird ja nur die Schokolade gegessen. Aber bevor er dazu kommt den „süßesten Ort“ ihres Körpers auszuschlecken, werden die Beiden von Ako unterbrochen.

Kaichou wa Maid-sama – Episode 02: 学園祭でもメイド様

exotischer Bauchtanz

Wie in allen Serien, die in einer Schule spielen, gibt es irgendwann eine Schulfestfolge. bei „Kaichou wa Maid-sama“ ist das schon die zweite Folge.

Als große Männerhasserin und Schulsprecherin setzt sie sich natürlich dafür ein, dass die Klassen sich mehr oder weniger an Interessen der Mädchen anpassen. Deswegen lehnt sie auch sofort alle Projekte ab, die die Jungs aus ihrer Klasse eventuell haben und schließlich entscheidet sie, dass ihre Klasse ein Cafe machen wird.

Natürlich wollen die Jungs das aber nicht auf sich sitzen lassen und planen das Cafe in ein Cosplay-Cafe umzuändern. Aber mit ein wenig Hilfe von Usui schafft sie es dennoch, dass die Jungs dort freundlich zu den Mädchen sind.

Viel ist hier nicht passiert und eigentlich kann man die Folge am Besten als Füllerfolge betrachten. Schließlich gab es hier weder Charakter- noch Storyentwicklung. Hoffentlich bleibt Misaki nicht bis zum Ende bei dem übertriebenen Männerhaß, sonst wird das auf Dauer ziemlich auf meine Nerven gehen.

RAINBOW – Episode 03: Distrust

Die dritte Folge drehte sich um Anchan, der zu einem Misanthropen geworden ist, weil seine Mutter in der Hungersnot nach dem Krieg für ein klein wenig Essen ihren Körper hergegeben hat. Also noch mehr „Weil wir den Krieg verloren haben, geht es uns so schlecht“-Geschichten. Wenn die Manga-Vorlage kurz nach dem Krieg entstanden wäre oder die Autoren älter als 30 wären, hätte das vielleicht irgendeinen Wert.

Der Inhalt der Folge war dann aber nur ein Streit in der Zelle und ein Feuer, dass durch Anchans blind weggeworfene Zigarette entstand. Der Rest der Gruppe ist aber noch in der Zelle eingesperrt und ist daher in Gefahr in dem Feuer zu sterben.

Diese Folge hatte noch weniger Tiefe als die ersten beiden Folgen und da Anchan weder interessant noch in irgendeiner Art charismatisch ist, hatte ich wenig Interesse eine Beziehung zu den Ereignissen aufzubauen. Auch wenn dir Figuren eine schreckliche Kindheit hatten, muss ich trotzdem kein Mitgefühl zeigen. Besonders nicht wenn sie sich wie Arschlöcher benehmen.

Ich denke, dass ich auf den Rest der Serie gut verzichten kann.

K-On!! – Episode 02: 整頓!

Yui hat seltsame Träume

Im Lagerraum des Clubs haben sich viel zu viele Sachen angesammelt und daher muss dort mal ordentlich aufgeräumt werden. Neben unzähligen Kuscheltieren finden die Mädels dort aber auch eine alte Gitarre, die wie sich herausstellt der Lehrerin gehört. Freundlicherweise bietet sie an, dass die Mädchen die Gitarre verkaufen sollen und der Erlös dafür in die Clubkasse kommt.

Überraschenderweise ist die Gitarre aber ein altes Sammlerstück und sie bekommen im Musikgeschäft ganze 500.000 Yen dafür (ca. €5000). Nun sind sie aber ein wenig in einer Zwickmühle, denn das ist eindeutig zu viel Geld für die Clubkasse. Natürlich machen alle schon Pläne, wie sie am Besten das Geld verwenden können. Letzlich wird aber nur Yuis Traum wahr, mit einem großen Batzen Geld einen leichten Batscher ins Geschicht zu bekommen.

K-On!! ist fantastisch und auch diese Folge ist keine Ausnahme. Die Animationen sind in der zweiten Staffel sogar noch um einiges besser. Wahrscheinlich weil das Budget nach dem Erfolg der ersten Staffel stark erhöht wurde.

B gata H kei – Episode 03

♫B gata H kei♫

Auch wenn Yamada sich immer noch Sorgen um ihre neue Rivalin macht, geht sie zusammen mit Kosuda ein paar Photos für das Schulfest schießen um sich dann in der Dunkelkammer halb auszuziehen. Zwar passiert dann doch nichts, aber im Dunkeln fasst er zufällig ihren nackten Busen an, was sie schon mal als Sieg wertet.

In der zweiten Hälfte wird dann das Schulfest weiter vorbereitet. Yamadas Klasse macht ein Geisterhaus und sie hat sich als Geist gemeldet, damit sie sich im Dunklen an Kosuda ranschmeißen kann. Der Plan geht natürlich nicht auf. Und beim Tanz am Ende des Schulfestes tanzen die Beiden aber miteinander.

Diese Episode war zwar ein wenig ereignislos, aber einige gute Witze gab’s trotzdem.