Lost Season 6 Episode 04 – The Substitute

In „The Substitute“ dreht sich alles um Locke bzw. das Monster. Aber während wir auf der Insel allerlei interessante Antworten erhalten, ist es eher fragwürdig, was uns die Geschichte abseits der Insel erzählen möchte.

Abseits der Insel:

2004 sitzt Locke immer noch im Rollstuhl, aber er ist dieses Mal noch mit Helen zusammen. Auch wollte er in Sidney an einem Walkabout teilnehmen, was aber natürlich nicht geklappt hat. Weil er dafür aber wichtige Arbeitstermine ausfallen lassen hat, wird er direkt auf der Arbeit gefeuert. Später trifft er dann noch auf Hurley, Rose und letztlich Ben, während er es schafft sich mit seiner Lähmung abzufinden.

Leider fehlt mir immer noch der Zusammenhang zu den restlichen Geschehnissen. Zwar ist es nett unsere Losties abseits der Insel wiederzusehen, aber solange ich nicht irgendwelche Hinweise bekomme, was hier vorsichgeht, kann und will ich mich da nicht zu sehr reindenken.

Auf der Insel:

In dieser Folge ging es ab. Nicht nur kriegen wir gleich zu Beginn eine Flugaufnahme aus Sicht des Smokemonsters, sondern kriegen auch endlich Informationen, was die Zahlen bedeuten können.

So bringt das Monster Sawyer in eine Höhle, in der Jacob verschiedene Namen mit Nummern an die Wand gekritzelt hat. Natürlich haben unsere Hauptcharaktere die berühmten Zahlen, die seit der ersten Staffel in Lost auftauchen.

Die Frage, wer oder was das Monster ist, wird natürlich wieder nicht beantwortet und anscheinend muss der Name für die Zuschauer etwas ganz besonderes bedeuten, sonst würde darum nicht ein solches Geheimnis gemacht werden.

Insgesamt eine gute Folge mit vielen Antworten, aber das blinde Herumtasten in der alternativen Zeitlinie, geht mir ordentlich auf die Nerven.

Dante’s Inferno und das christliche Wertesystem

Auf den ersten Blick sieht Dante’s Inferno nicht besonders christlich aus. Man metzelt sich durch Gegnerhorden und in regelmäßigen Abständen werden nackte Brüste und Genitalien auf dem Bildschirm gezeigt. Also eigentlich alles was der männliche Spieler sich von einem Videospiel wünscht.

Zusammen mit der teilweise übertriebenen Werbekampagne, die im letzten Jahr für einiges an Aufregung gesorgt hat, machten sich viele Spieler Gedanken, ob der Name und damit der Zusammenhang zu Dante’s Göttlicher Komödie überhaupt noch zu diesem Spiel passt.

Tatsächlich ist aber so Einiges an christlichen Werte aus dem Original mit ins Spiel eingeflossen. Neben den zahlreichen Unterhaltungen mit Virgil fallen hier besonders die verdammten Seelen, die man entweder für ihre Sünden bestrafen oder deren Sünden man erlassen kann. Auch wenn man diese Wahlmöglichkeit positiv bewerten kann, vertritt das Spiel dennoch die Meinung, dass man für bestimmte Taten in die Hölle kommt.

So findet man z.B. fast ganz unten in der Hölle Teiresias, der dort hingesteckt wurde, da er sowohl als Mann als auch als Frau mit Männern und Frauen geschlafen hat und daher seine verschiedenen Geschlechtspartner betrogen haben soll. Transsexualität ist nach dem christlichen Wertesystem zwar ähnlich schlimm wie Homosexualität, aber sollte diese Wertung einfach kommentarlos in aktuellen Spielen auftauchen?

In der griechischen Mythologie wird Teiresias ganz anders bewertet. So wird er in einer Geschichte ungewollt in eine Frau verwandelt und später zurück in einen Mann. Daher sollte ihn hier eigentlich keine Schuld treffen, selbst wenn er zwischendurch als Frau heiratete und Kinder bekommen hat.

Im Internet und besonders auf den Onlineplattformen von Microsoft und Sony ist Schwulenfeindlichkeit eh schon ein gewaltiges Problem und daher ist es umso trauriger, dass die Entwickler von Visceral Games nicht andere Verdammte gewählt haben, um sie ins Spiel einzubauen.

Lost Season 6 Episode 03 – What Kate Does

Endlich. Wenn es eine Sache gibt, auf die ich dringend gewartet habe, dann ist es eine weitere Kate-Folge. (-.-)#

Abseits der Insel:

Kate ist (wieder) auf der Flucht. Nachdem aber der Taxifahrer geflüchtet ist, nimmt Kate der armen, schwangeren Claire das Gepäck ab und lässt sie kurze Zeit später am Wegesrand zurück. Nach einem kurzen Intermezzo kehrt sie ohne Handschellen zu Claire zurück und die beiden besuchen erst die vermeintlichen Adoptiveltern, die auf Grund einer Trennung Aaron nicht nehmen wollen, und landen danach im Krankenhaus, da das Baby verfrüht zu kommen droht.

Richtig viel interessante Informationen gab es hier leider nicht. Aber einige Punkte sind für den Rest der Geschichte dennoch wichtig.

Es gab Adoptiveltern für Aaron

Auch wenn man das nicht 100%-ig sagen kann, da dies in unterschiedlichen Zeitlinien komplett unterschiedlich sein kann, aber anscheinend gab es Adoptiveltern, die Aaron gerne haben wollte. Also hat der Wahrsager tatsächlich versucht das Kind an jemanden zu vermitteln und sein Ziel war es nicht Claire auf die Insel zu holen.

Ethan Goodsped ist Arzt in Los Angeles

Da Olivia Goodspeed anscheinend nicht so wie die Mutter von Miles die Insel verlassen hat, scheint sie und ihr neugeborener Sohn Ethan die Explosion der Bombe überlebt zu haben. Da stellt sich natürlich die Frage, wer noch alles überlebt hat. Wären alle auf der Insel gestorben, gebe es jetzt auch keinen Widmore und keinen Ben. Auch wenn dies auf den ersten Blick nur ein kleiner Gastauftritt war, ist die Tatsache, dass Ethan lebt, enorm wichtig für den Rest der alternativen Zeitlinie.

Auf der Insel:

Diese Folge ging es fast nur um die Charaktere. Sawyer flieht aus dem Tempel und Kate geht ihn mit Jin suchen. Als Begleitung kommen auch noch zwei Others mit, von denen man anscheinend Aldo aus der dritten Staffel wiedererkennen konnte. (Was mir aber nicht gelungen ist…) Natürlich trennen sich die Wege der einzelnen Charaktere und während Jin mit Aldo und Justin auf die etwas derangierte Claire treffen, hilft Kate Sawyer im Dharma-Dorf ein wenig seine Probleme aufzuarbeiten. Anscheinend wollte der Arme Juliette einen Heiratsantrag machen.

Im Tempel hingegen wird der auferstandene Sayid positiv auf eine Infektion getestet und Jack soll ihm eine Tablette geben. Da Jack aber dem Japanisch sprechenden Anführen Dogen (Kommt der Name vom Zen-Buddhismus Dogen?) nicht traut, schluckt er selber die Pille, welche natürlich Gift enthält.

Was ist die Krankheit?

Sayid soll infiziert sein und Claire ist komplett von ihr durchdrungen worden, doch was genau ist die Krankheit. Ist es die gleiche Krankheit, vor der sich Desmond regelmäßig im Hatch geimpft hat? Ist es die Krankheit, von der die französische Gruppe hingerafft wurde?

Wann und wie wurde Claire infiziert und warum verhält sie sich wie Rousseau?

Claire scheint genauso wie Rousseau leicht wahnsinnig Fallen im Wald aufzustellen. Doch gegen wen sollen diese Fallen helfen? Das Monster lässt sich bestimmt nicht von solchen Fallen reinlegen. Wie unterschiedlich wird sie sich wohl in den nächsten Folgen verhalten? War Rousseau auch infiziert oder war sie einfach nur wahnsinnig? Vielleicht hat sie sich an den Leichen der anderen Franzosen angesteckt. Oder sie war eigentlich die Infizierte und der Rest war noch gesund. (Das würde aber deutlich weniger Sinn ergeben.)

flower für €2,99

Auch wenn letztes Jahr allerhand gute Spiele erschienen sind, hat mich doch kein Spiel so beeindruckt wie flower. Ein einfaches Spielsystem und eine wortlose aber dennoch enorm emotionale Reise über Wiesen und Täler bis hin zu einem Finale in einer farblosen Stadt.

Technisch durchaus eindrucksvoll durch die sich unabhängig voneinander bewegenden Grashalme, gefällt dieses Spiel auch Technikfreaks. Spielerisch bietet jeder Level etwas Neues. Während man zu Beginn nur einfach durch die Gegend fliegt, lässt man sich später vom Wind tragen, färbt die Landschaft bunt ein oder zerstört letztlich hässliche Stahlkonstruktionen. Dabei verwendet man aber nur eine einfache One-Button-Steuerung zusammen mit dem Motionsensor des Sixaxis-Controllers.

Bleibt zu hoffen, dass thatgamecompany auf der diesjährigen GDC oder E3 ihr nächstes Spiel präsentieren werden. Ich freue mich zumindest auf kommende Titel des Indie-Entwicklers.

Eine Woche lang gibt es nun im PlayStation Store flower im Angebot für lächerliche €2,99. Wer bisher auf den Kauf verzichtet hat, sollte spätestens jetzt zuschlagen. Ansonsten verpasst man ein einmaliges Spielerlebnis der Extraklasse.

MAG-Sonderangebot?

Da schickt mir Sony doch tatsächlich eine Email mit dem Titel „MAG -Sonderangebot“ und diesem Inhalt

MAG™: MAG-Sonderangebot

MAG™-Sonderangebot

Vielen Dank für die Teilnahme an der MAG-Betaphase!

MAG kann ab sofort gekauft werden. Wenn dir also das Spiel Spaß gemacht hat, und du deine Laufbahn als MAG-Soldat fortsetzen möchtest, solltest du dir folgendes Angebot ansehen.

Kämpfen kann jeder! Hast du das Zeug zum Anführer?

Moment jetzt. Welches Angebot? Oder soll das heißen, dass ich jetzt losgehen und das Spiel im Laden kaufen soll? Klingt nicht nach einem besonders guten Sonderangebot.

Interessanterweise habe ich es nicht einmal geschafft den Downloader zu starten, den ich aus dem PlayStation Store heruntergeladen hatte, weil Krieg mit Söldnerarmeen nicht so ganz mein Fall ist.

Jedenfalls Danke für dieses exklusive Sonderangebot, Sony. Aber ich werde wohl darauf verzichten.

Chuu-Bra – Episode 02 „This Swelling Chest“

Während in der ersten Folge noch um die Einführung der Hauptfigur Nayu ging, dreht sich hier alles um ihre Klassenkameradin Yako. Diese hat nämlich nicht nur Probleme mit ihrem ersten Busenhalter sondern auch Komplexe auf Grund ihres kleinen Busens im Vergleich zu ihren besten Freundin Haruka.

Gelöst werden die Situation schließlich dadurch, dass Nayu zusammen mit ihrem Stiefbruder einen BH näht, der besser auf ihre Brüste zugeschnitten ist und sie beim Wachstum unterstützen soll.

Wenn man einmal genau hinschaut, ist Chuu-Bra eine Serie für Perverse. Zwar geht es hier um Probleme von Mittelschülerinnen, aber dennoch werden hier durchgehend unnötige Pantyshots eingestreut, so dass man sich irgendwie seltsam fühlt, wenn man die Serie guckt. Dennoch macht es irgendwie Spaß.

Lost Season 6 – Episode 01-02

Der Dharma Hai ist zurück
Nach Monaten des Wartens, geht es endlich wieder mit Lost los. Nach den ersten Folgen bin ich zwar glücklich, dass es endlich wieder angefangen hat, aber richtig glücklich bin ich noch nicht.

Wie schon angedeutet gibt es diese Staffel eine alternative Zeitlinie bei Lost und so kriegen wir nicht nur zu sehen, was weiter auf der Insel passiert, sondern auch, was passiert wäre, wenn 1977 die Bombe hochgegangen wäre und damit die Leben aller Passasgiere des Fluges 815 verändert hätte. Spannend war auch die Idee, die gleiche Szene, in der Juliette auf die Bombe haut, zweimal zu zeigen, um deutlich zu machen, dass beide Storyverläufe alternative Versionen sind.

Auf der Insel:

Auf der Insel passiert so einiges, aber anstatt zahllose neue Frage aufzuwerfen werden hier fast nur Fragen beantwortet. Zentrale Fragen nach der Identität des Monsters oder dem Aussehen des Tempels werden geklärt. Die Tatsache, dass im Tempel noch einmal andere Others wohnen, die anscheinend einen direkteren Draht zu Jacob haben als Ben zum Beispiel, nehme ich einfach so hin. Wahrscheinlich wird da auch noch im Laufe der Staffel ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.

Die wichtigsten Momente auf der Insel sind für mich:

Die 1977er kehren nach 2007 zurück

Anstatt mit der Bombe in die Luft zu fliegen, landen unsere Zeitreisenden wieder in der Gegenwart. War ja eigentlich auch klar, schließlich gab es ein weißes Licht. Genau wie es Charlie und Locke bei der Explosion des Hatches erging, leiden einige von ihnen unter Stummheit und Hörbeschwerden.

Juliette hat eine Nachricht
Juliettes Tod und ihre letzte Botschaft:

Zu Beginn ist sie noch sehr aufgeregt und wütend darüber, dass es nicht geklappt hat. Aber dann ist sie plötzlich ganz ruhig und fängt an über Kaffee zu reden. Springt Juliette hier eventuell zwischen zwei verschiedenen alternativen Zeitlinien hin- und her, ähnlich wie Desmond oder Charlotte nur mit dem Bewusstsein in der Zeit gesprungen sind? Das würde zumindest ihre letzte Nachricht erklähren, die Miles für Sawyer noch aus der toten Juliette herausbekommt.

Sayid wird in den Tempel gebracht, wo er stirbt und kurze Zeit später aufersteht:

Sayid hustet Blut und wird nach den Anweisungen des Geistes von Jacob in den Tempel gebracht. Dort wird er in die Quelle untertaucht, in der das Wasser aber trüb ist. Obwohl er in der Quelle noch einmal Bewusstsein erlang, ertrinkt er. Selbst Jack, der für einen Moment wieder er selbst ist und nicht einfach alles geschehen lässt, kann ihn nicht mehr retten. Doch am Ende der Folge wacht Sayid dann doch wieder auf und alle sind erstaunt. Richtig glücklich mit der Auferstehung bin ich nicht, schließlich haben wir noch im Finale der letzten Staffel gelernt, dass man nicht einfach von den Toten auferstehen kann. Dadurch wirkt das Ganze wie ein Betrug. Mal sehen, ob die nächsten Folgen die Sache ein wenig erklären können.

Der Man in Black ist das Monster:

Es stellt sich heraus, dass das Monster reden kann und tatsächlich die Form von Menschen annehmen kann. Außerdem scheint Asche als Schutz gegen das Monster verwendet werden kann. Ob erklärt wird, warum die Bäume in der ersten Staffel auch guten Schutz boten, wage ich aber zu bezweifeln. Im Gespräch mit Ben erfahren wir aber das Ziel des Monsters: Es möchte nach Hause. Doch wo ist das Zuhause? Irgendwo auf der Insel? Vielleicht irgendwo im Tempel? Oder abseits der Insel? Doch warum kann es dann nicht einfach gehen?

OMG! Desmond ist im Flugzeug!
Auf dem Flug 815:

Viel mehr Fragen wirft der Flug und seine Passagiere auf. Was ist hier alles anders? Und noch viel wichtiger: Was hat das Ganze mit dem Rest der Geschichte zu tun? Die Antwort auf die zweite Frage entscheidet darüber, ob die letzte Staffel insgesamt Sinn ergibt oder die alten Schauspieler nur als Gimmicks eingebaut werden, damit die Fans sich freuen. Richtig genaue Aussagen kann man hier noch nicht treffen, solange wir nicht ein paar weitere Folge gesehen haben.

Hier einige Fragen, die ich mir stelle:

War Desmond wirklich im Flugzeug?

Kaum kommt Jack zurück aus der Toilette, um seine seltsame Stelle am Hals zu begutachten, sitzt plötzlich Desmond in der gleichen Sitzreihe. Doch was macht Desmond auf dem Flugzeug und warum ist er plötzlich da und später wieder weg? Auch Jack ist irgendwie verwirrt von Desmond und scheint ihn wiederzuerkennen. Desmond streitet das zwar ab, aber es bleibt dennoch das Gefühl, dass hier irgendetwas faul war. Noch seltsamer wird es nach der Rettung von Charlie: Rose meint, dass sie und Bernhard geschlafen haben, dabei kann man im Hintergrund sehen, dass Rose zwar nicht rüber guckt, aber keineswegs geschlafen hat, als Desmond da war. Also war Desmond da oder hat sich Jack die Sache nur eingebildet? Und wenn er nicht da war, was soll das dann bedeuten?

Kein Ring am Finger

Sun und Jin sind kein Ehepaar?

OK. Das war seltsam. Und mir wäre auch nichts aufgefallen, hätte die Sicherheitsfrau Sun nicht Mrs. Paik genannt. Eigentlich sollte man sich hier nicht allzu sehr wundern, denn letztlich nehmen koreanische Frauen nach der Hochzeit nicht den Namen ihres Ehemannes an. Schaut man aber einmal genauer hin, fummelt Sun seltsam an ihrem Ringfinger während des Fluges herum und am Flughafen kann man sehen, dass sei keinen Ehering trägt. Eventuell ist dies nur ein Filmfehler, aber das Berühren des Fingerns während des Fluges und die Wich

tigke

it des Ringes in den ersten Staffeln ist nicht zu unterschätzen. Wahrscheinlich werden wir aber später Genaueres erfahren.

Hurley ist der glücklichste Mensch der Welt? Und was ist mit Sawyer?

Hurley scheint nicht vom Pech verfolgt zu sein. Woran mag das liegen? Hat er auf die gleichen oder auf andere Zahlen gesetzt? Und was ist mit Sawyer? Der scheint deutlich freundlicher zu sein.

Auch wenn ich noch nicht ganz davon überzeugt bin, dass die alternativen Zeitlinien eine gute Idee sind, hoffe ich darauf, dass die Macher einen Plan haben, warum das alles so passiert. Daher bleibt nur abzuwarten, was als nächstes passiert. Denn spannend bleibt es auf jeden Fall.

Dance in the Vampire Bund – Episode 02 & 03

Vampire. Ich mag keine Vampire. Wenn diese Serie nicht von Shaft wäre, würde ich sie wohl nicht weitergucken.

Episode 02 – „Howling“

In dieser Folge geht es um den eigentlich Hauptcharakter der Serie Kaburagi Akira, den man in der ersten Folge kurz im Fernsehen sehen konnte. Aus unerklärten Gründen hat dieser sein Gedächtnis verloren und führt ein alltägliches Leben als Oberschüler.

Doch Mina Tepes, die Vampire-Loli, aus der ersten Folge wartet eines Tages nach der Schule auf ihn und versucht sich ihm zu nähern, da sie anscheinend etwas über seine Vergangenheit weiß.

Da die beiden schließlich von einem weiteren Vampir angegriffen werden, kann Akira sich plötzlich daran erinnern, dass er ein Werwolf ist und schon seit der Kindheit dazu ausgebildet wurde Bodyguard von Mina zu werden. Mit seinen tierischen Instinkten kann er sich verwandeln und Mina retten.

Richtig überzeugen konnte mich diese Folge nicht. Zwar ist das hin und her zwischen den beiden Charakteren ganz interessant, aber der ganze Vampirkram ist eher lahm.

Episode 03 – „Teen Wolf“

Mina entscheidet sich auf die gleiche Schule wie Akira zu gehen. Und was erst nach schlechtestem Harem-Anime-Klischee aussieht, ist dann doch etwas anders. Mina hat die Schule nämlich selber bauen lassen, um Kontrolle über Japan zu erlangen.

Jedenfalls kommt Mina bei den anderen Schülern nicht besonders gut an. Fast rassistisch werden die Angriffe auf sie und das Ganze endet damit, dass es einen Wettstreit gibt. Wenn es den Schülern der Schule gelingen sollte Akira zu fangen, verspricht Mina sich aus der Schule zurück zu ziehen. Natürlich geling es ihnen nicht.

Spannend an der Folge war das Ende. Dort wird nämlich die Schulsprecherin von angreifenden Vampiren gefangen genommen und anscheinend vergewaltigt. Ganz sicher scheint es in der Schule nämlich nicht zu sein.

Hanamaru Youchien – Episode 02 „Hanamaru Slide – Hanamaru Genius“

Zweigeteilte Animeepisoden gibt es nur noch selten. Anstatt jeweils 20 Minuten Geschichten zu erzählen, gibt es hier etwas kürzere Geschichte.

In der ersten Hälfte geht es um die große Rutsche, die es im Kindergarten gibt. Die drei Mädels gehen auf Entdeckungstour durch den Kindergarten und stoßen auf die große Rutsche, die ihnen aber dann doch etwas zu groß ist. Zum Schluß rutschen sie aber alle mit Hilfe des Lehrers runter.

In der zweiten Hälfte geht es um Hiiragi, die sich einen Besserwisser-Wettstreit mit einem älteren Jungen liefert. Ein bißchen seltsam ist die Vorstellung schon, dass ein kleines Kindergartenkind ihrem Vater bei Experimenten hilft und in der Freizeit Bücher liest. Besonders da Lesen auf Japanisch noch um einiges komplizierter ist.

Animeserie wie Hanamaru Youchien gibt es kaum noch. Während man dem alltäglichen Dingen im Kindergarten zuschaut und über den niedlichen Humor lacht, fühlt man sich zurückversetzt in die 90er Jahre, wo es eine ganze Reihe solcher Animeserien gab.

Durarara! – Episode 04 „Loneliness“

Eigentlich dachte ich, dass die Identität des kopflosen Reiters erst gegen Ende der Serie geklärt werden würde. Aber da lag ich mal wieder vollkommen falsch. Schon in der vierten Episode erfahren wir allerhand über den Charakter ohne Kopf.

So handelt es sich hier um einen weiblichen Dullahan. Eines Tages wachte sie in Irland etwas desorientiert auf und musste feststellen, dass ihr Kopf abhanden gekommen war. Als nächstes kam die Erkenntnis, dass sie anscheinend ihren Kopf überhaupt nicht braucht um denken zu können. Ihre Suche nach dem Kopf führte sie schließlich bis nach Japan und der Geist ihres Pferdes ist in ihr Motorrad übergangen. Die Geschichte erfahren wir in einer Form Videotagebuch ihres Mitbewohners Shinra Kishimoto. Ihr Name ist übrigens Selty Sturluson.

Diese Folge war fantastisch. Auch wenn es hier eigentlich nur Hintergrundgeschichte gab, war es spannend über die Geschichte des bisher mysteriösen Charakters zu erfahren.

Einmal mehr habe ich keine Ahnung, wohin die Serie noch führen wird. Häufig wird Durarara! als „distorted love story“ beschrieben, aber davon war bisher eigentlich noch nichts zu sehen.