Review: Guitar Hero Greatest Hits

Kompletter Test auf gamers.de

FAZIT:

„Greatest Hits“ hinterlässt bei mir einen eher faden Nachgeschmack. Zum Einen gefällt mir die Songsauswahl nicht besonders und zum Anderen wäre es besser gewesen, diese Songs einfach per Download anzubieten. Zwar sind 48 Songs für knapp €60 eigentlich kein besonders schlechtes Angebot, aber wenn man nur einen Teil der Songs haben möchte schon. Und auch wenn Discwechseln nicht wirklich spielspaßtötend ist, fragt man sich dennoch, ob es sich wirklich lohnt für 3 oder 4 Songs die Disc zu wechseln.

Ansonsten gibt es aber eigentlich nicht besonders viel am Spiel auszusetzen. Solange man nach einem Blick auf die Songliste genügend Songs findet, die man dringend einmal mit der ganzen Band spielen möchte, kann man zugreifen.

3stars oder 73%

Review: Superstars V8 Racing

Kompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Beim ersten Reinlegen hatte ich eigentlich große Erwartungen an „Superstars V-8 Racing“, schließlich hatte mir „SBK09“ sehr gut gefallen. Leider war ich dadurch umso enttäuschter nach der ersten Fahrt. Über die seltsame Fahrphysik hätte ich zwar noch hinwegsehen können, aber die katastrophale KI, die am Liebsten den Spieler von der Strecke rammt und so jegliches Gewinnen fast unmöglich macht, verdirbt schon nach kürzester Zeit jeglichen Spielspaß. Nur Spieler, die sehr viel Geduld und ebenso viel Interesse an diesem Rennsport haben, sollten über den Kauf nachdenken, alle anderen warten lieber auf das nächste Rennspiel.

53% oder 2stars

Review: Dynasty Warriors 6 Empires

Kompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Für mich war dieser „Dynasty Warriors“ Teil eine ziemliche Enttäuschung. Besonders das Fehlen eines Storymodus und das Verlorengehen allen Fortschrittes nach Abschließen einer Kampagne, zerstörten für mich die Langzeitmotivation. Stundenlang immer wieder die gleichen Schlachten zu schlagen wird eben doch sehr schnell langweilig, wenn es überhaupt keinen wirklichen Anreiz zum Weiterspielen gibt. Auch der Strategiemodus ist etwas zu simpel ausgefallen und reicht fast garnicht über einfache Boni hinaus, die man sich vor den verschiedenen Schlachten geben kann.

Wer „Dynasty Warriors“ Fan ist und keinen Wert auf Story legt, kann dennoch zugreifen, denn das altbewährte Spielprinzip wurde kaum angefasst. Spieler, die aber ein wenig Geschichte aus den drei Reichen erleben möchten, greifen lieber zum normalen Vorgänger oder warten auf den nächsten Teil, denn der kommt bestimmt.

67% oder 3stars

Review: Tales of Monkey Island: Launch of the Screaming Narwhal

Kompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

„Tales of Monkey Island – Launch of the Screaming Narwhal“ ist alles, was ich mir von einem neuen „Monkey Island“ Spiel gewünscht habe. Der Humor ist aberwitzig, die Charaktere lustig und die Rätsel spannend. Es macht einfach nur Spaß endlich wieder mit Guybrush Threepwood auf Piratenreise zu gehen und zu versuchen, Elaine zu retten. Das Spiel mach richtig Lust auf mehr und glücklicherweise kommen ja noch vier weitere Episoden, die hoffentlich das gleiche Niveau haben werden. Und wenn man an andere Telltale Games Serien denkt, kommen die besten Teile der Serie wahrscheinlich noch.

Zwar sollten Spieler, die noch kein Monkey Island gespielt haben, zuerst mit den Vorgängern anfangen, da man ohne Vorkenntnisse zu Beginn ein wenig planlos dasteht und bekannte Charaktere überhaupt nicht eingeführt werden, aber eigentlich kann man das Spiel jedem empfehlen, der auch nur im Geringsten Interesse an Grafikadventures hat. Leider gibt es im Moment die Episoden nicht einzeln zu kaufen und man muss gleich die komplette Serie erwerben, aber das sollte „Monkey Island“-Fans nicht aufhalten.

84% oder 5stars

Preview: Bayonetta

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FAZIT:

„Bayonetta“ ist die logische Weiterentwicklung des von „Devil May Cry“ und „God of War“ definierten 3D-Actiongenres und macht alles richtig. Durch abgedrehte, an Größenwahn grenzende Action und immer neue Überraschungen kommt man aus dem Staunen gar nicht wieder raus. Wenn das komplette Spiel die Qualität der bisher gesehenen Auszüge halten kann, wird „Bayonetta“ der große Actionknaller dieses Jahres.

Review: Damnation (PS3)

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FAZIT:

Eigentlich macht das Setting richtig Lust aufs Spielen, aber schon nach kurzer Zeit geht durch die schlechte Umsetzung jegliche Spielmotivation verloren und es bleibt nur ein unterdurchschnittliches Spielerlebnis zurück. Das einzige, was „Damnation“ vor einem Totalausfall rettet, ist der Coop-Modus, der mit einem guten Freund durchaus kurze Zeit unterhalten kann. Dennoch kann man das Spiel leider niemandem empfehlen und selbst wenn man verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Shooter ist, sollte man lieber einen großen Bogen um dieses Spiel machen.

47% oder 1stars

Review: FUEL

Kompletter Test auf gamers.de.

FAZIT:

Eigentlich sollte die größte Welt, die es je in einem Videospiel gegeben hat, doch ganz interessant zu erkunden sein. Doch leider werden die guten Ansätze, die „FUEL“ auf jeden Fall hat, nicht ausgenutzt und so findet man in den Steppenlandschaften nur selten etwas Spannendes und kehrt daher schnell zum Karrieremodus zurück. Doch selbst wenn die Rennen nicht mit Genregrößen mithalten können, kann das eher durchschnittliche Renngeschehen trotzdem unterhalten.

Wer dringend auf der Suche nach einem neuen Offroadrennspiel ist und die Genrekollegen schon zu Hause hat, sollte vielleicht einmal einen Blick auf „FUEL“ werfen. Für alle anderen bleibt das Hoffen auf einen zweiten Teil, der vielleicht ein ausgefeilteres Open World Konzept bietet.

67% oder 2stars

Review: Monster Hunter Freedom Unite (PSP)

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FAZIT:

„Monster Hunter Freedom Unite“ zu bewerten ist für mich nicht ganz einfach, denn weder habe ich ständig vier Freunde um mich herum, die mit mir zusammen Monster jagen möchten, noch habe ich die Zeit, mehrere hundert Stunden in das Spiel zu investieren um herauszufinden, wie spannend das Spiel eventuell im High-Level-Bereich sein kann. Im Einzelspielermodus bietet das Spiel leider zu wenig Abwechslung, um mich auf lange Zeit wirklich begeistern zu können. Im Gegensatz dazu macht das Spiel aber umso mehr Spaß in einer lustigen Runde aus ein paar Freunden mit denen man während des Spiels ein wenig quatschen und gleichzeitig einiges über das Spiel lernen kann.

Trotzdem kann man jedem „Monster Hunter“-Fan oder jedem, der einmal einer werden will, das Spiel ans Herz legen. Kenner des Vorgängers erhalten hier viele neue Aufgaben, die sie mit ihren bereits ausgerüsteten Kämpfern in Angriff nehmen können und Neulinge bekommen hier mit mehreren hundert Stunden Spielzeit sehr viel Spiel für ihr Geld. Nur etwas Geduld sollte man haben, denn es kann einige Zeit dauern, bis man sich im Spiel zurecht findet.

84% oder 4stars

Review: Overlord II

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FAZIT:

Auch wenn mein Spielerlebnis mit „Overlord II“ eher suboptimal war durch einen Bug, der mich um über 3 Stunden Spielzeit zurückgeworfen hatte, hatte ich dennoch durchgehend viel Spaß beim Spielen. Es gibt zwar einiges was auf Dauer etwas nervend sein kann, wie die hakelige Steuerung oder die nicht gut umgesetzte Kamera, aber das Spiel macht vieles davon durch eine gehörige Portion Charme wieder gut. Ob es nun die kapitalistischen Bewohner des Imperiums oder die naturschützenden Elfen sind, macht es einfach Laune immer weiter in diese Fantasywelt vorzudringen. „Overlord II“ zeigt wie viel Spaß böse sein machen kann. Sofern man über die vielen kleinen Kanten und Ecken des Spiels aushalten kann, findet man hier ein lustiges Abenteuer mit bösen aber dennoch irgendwie liebenswerten Kreaturen.

81% oder 4stars