Ich spiele die ersten paar Minuten Final Fantasy II Anniversary Edition.
Und der Kampf gegen Tiamat, bei dem mir eigentlich die richtige Magieausrüstung fehlt...
Ich spiele die ersten paar Minuten Final Fantasy II Anniversary Edition.
Kaum zu glauben, wenn man an die Größe des heutigen Square-Enix-Konzerns denkt, aber 1987, also vor 25 Jahren, sah die Welt noch anders aus. Nachdem das erste Dutzend Spiele nicht wirklich erfolgreich war, plante Square (vor der Fusion mit Enix) den Rückzug aus dem Videospielgeschäft. Hironobu Sakaguchi (heute Präsident von Mistwalker) wollte zum Abschluss noch ein Fantasyspiel machen und weil es das letzte Spiel des Entwicklers werden sollte, nannten sie es “Final Fantasy”.
Was keiner ahnen konnte, das aus dem Abschiedstitel ein Überraschungshit wurde. Ursprünglich sollten nur 200 000 Module hergestellt werden, aber allein in Japan verkaufte sich das Spiel um das Doppelte. So war nicht nur der Grundstein für eine der längsten Spielereihen gelegt, sondern auch die Firma wurde gerettet. Nach dem Erfolg in Japan wurde der Titel auch in Englische übersetzt, wo das Spiel aber erst 1990 erschien, wodurch die beiden direkten NES-Nachfolger erst einmal für den Westen verloren gingen. Hier Europa mussten wir sogar bis 2003 warten, bevor das erste Final Fantasy auch bei uns erschien.
Schaut man sich das Spiel an, merkt man deutlich, dass Sakaguchi versuchte Teile des damals im Westen beliebten Rollenspielgenres zu kopieren. Zwar ist das System von Final Fantasy längst nicht so kompliziert, aber auch hire findet man ein Klassensystem, aus dem man zu Beginn vier Charaktere auswählen kann, und bei dem Magiesystem hat man immer nur eine begrenzte Anzahl an Zaubern pro Level anstatt wie in den Neuauflagen Magiepunkte zu haben und dadurch gewaltige Mengen an Zaubern sprechen kann. Nicht zu letzt sind aber auch die Gegner im Spiel eher typische Rollenspielgegner bevor es in den späteren Teilen zu eher eigenen Kreationen der Macher kam.
Schauen wir uns beispielsweise einmal den Saber Tiger an. Das Bild zum Gegner hätte in dieser Form genauso gut auch in einem Dungeons & Dragons Regelwerk abgedruckt werden können. Besonders lustig ist aber auch, dass das Sahagin-Monster eigentlich Sahuagin hätten heißen müsste. Aber durch einen Übersetzungsfehler erkennt man es nur auf den zweiten Blick als eine Kopie eines D&D-Monsters.
Auch wenn Final Fantasy wichtig für die Entwicklung des Japanorollenspielgenres war, kann man zumindest beim ersten Teil festhalten, dass es sich hier eigentlich nur um eine Kopie des westlichen Spielstils handelt. Wie Dragon’s Dogma von Capcom, das dieses Jahr für die aktuellen Konsolengeneration erscheint, war Final Fantasy einfach nur ein westliches Rollenspiel, das von einem japanischen Entwickler geschaffen wurde.
Und der Kampf gegen Tiamat, bei dem mir eigentlich die richtige Magieausrüstung fehlt…
Hier nur ein kurzes Video zum Bosskampf gegen den Endgegner Kraken.
Was habe ich vor?2010 hatte ich beschlossen, alle Standard Mega Man Spiele durchzuspielen. Was ich dann auch in den ersten drei Monaten erfolgreich geschafft habe.
2011 habe ich dann die Mega Man X Reihe in Angriff genommen, doch da ich dann plötzlich wichtigere Dinge zu tun hatte, habe ich nach der Hälfte von “Mega Man X 3″ aufgehört.
Dieses Jahr starte ich verspätet, aber mein Plan ist es nun alle Standard Final Fantasy Titel durchzuspielen. Da ich die ersten drei Monate aber verschlafen habe, setzt ich mir als Endzeitpunkt Ende März 2013.
Dafür werde ich aber in unregelmäßigen Abständen Posts zu meinem Fortschritt und meinen Gedanken zu den einzelnen Spielen schreiben, so dass der Leser mit dabei sein kann.
Seitdem ich Final Fantasy IV (damals noch Final Fantasy II auf dem Super Nintendo!) gespielt habe, gehört die Japano-Rollenspielreihe zu meinen absoluten Favoriten. Und wenn ich in den 90er Jahren noch regelmäßig einen der Teile durchgespielt habe, habe ich es seit dem Erscheinen von Final Fantasy IX in 2000 kein weiteres Mal geschafft, ein altes Final Fantasy erneut durchzuspielen. Daher sehe dies als gute Möglichkeit an, meine Lieblingsspiele ein weiteres Mal zu erleben.
Das erste Final Fantasy erschien im Jahre 1987 und daher ist dieses Jahr das 25. Jubiläum der Serie, was ein ziemlich passender Termin für das Ganze ist.
Gespielt werden alle Standard Final Fantasy Titel mit der Ausnahme der Onlinerollenspiele Final Fantasy IX und Final Fantasy XIV. Wenn es verschiedene Versionen gibt, wähle ich am ehesten eine portable Version bzw. eine auf einem aktuellen System. In Listenform und Reihenfolge sieht das dann wie folgt aus:
Wenn ich danach noch Zeit habe, beschäftige ich mich eventuell noch mit Dirge of Cerberus – Final Fantasy VII, Final Fantasy XII: Revenant Wings und Mystic Quest.
Momentan bin ich kurz vor dem zweiten Kristall im ersten Final Fantasy und werde in Kürze etwas zu dem Spiel hier schreiben.
Zwar bin ich nicht ganz so überzeugt von Kara wie damals von The Casting (wobei das Video heutzutage ziemlich übel aussieht…), aber dennoch beweist Quantic Dream, was alles möglich ist bzw. bald möglich sein wird. Hoffentlich müssen wir jetzt nicht 4 Jahre darauf warten, wie damals bei Heavy Rain.
Und hier ist auch noch ein Kommentar von David Cage zu dem Video:
04.07. – Hands On: Resident Evil: Operation Raccoon City: Umbrella kehrt zurück nach Raccoon City auf gamers.de
05.07. – Hands On: Dragon’s Dogma: Eine blutige Monsterjagd auf gamers.de
06.07. - Hands On: Final Fantasy XIII-2: Beim zweiten Mal wird alles besser auf gamers.de
07.07. - Test: Ape Escape: Wilde Affenhatz mit dem Move-Controller auf gamers.de
20.07. - Test: Dynasty Warriors Gundam 3: Die dritte Gundam-Massenschlacht auf gamers.de
21.07. - Test: UFC Personal Trainer: Trainiere mit den UFC-Kämpfern auf gamers.de
29.07. – Test: Ms. Splosion Man: Die bessere Hälfte des explosiven Duos? auf gamers.de